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Organisatorische Vorbereitung auf Eignungsprüfungen

In meiner Tätigkeit als Gesangslehrer habe ich häufig Schüler, die sich auf Eignungsprüfungen vorbereiten. Dieses können Eignungsprüfungen für ein Musicalstudium, klassisches Gesangsstudium, Studium der Gesangspädagogik oder Schulmusik, aber auch ein Hochschulstudium Schauspiel sein. Meine Aufgabe dabei ist erst einmal, die Stimme funktional auszubilden – und damit sollte mein Job erledigt sein. Leider sieht die Praxis anders aus: Immer wieder stoße ich auf einen Scherbenhaufen an Organisationsfähigkeit. Also wird aus dem Gesangslehrer ein… keine Ahnung, das Wort Papa ist ganz passend.
Sicherheitshinweis!
Dieser Artikel beinhaltet ungefilterte rohe Gedanken und könnte auf Menschen, die die Wahrheit nicht vertragen können verstörend wirken. OK, ist ein Scherz, aber ein „Rant“, eine „Schimpftirade“ mit Lösungsansätzen ist er schon.

Wie es nicht ablaufen sollte

Hier eine Anleitung, wie du erfolgreich deine Eignungsprüfung versemmelst, ohne sie überhaupt zu absolvieren. Obiges kurz und bündig zusammengefasst:

Der Gymnasiast von heute kann Gedichte in drei Sprachen analysieren, scheitert aber daran, ein Formular vollständig ausgefüllt und (nicht oder!!!) termingerecht abzuschicken.

Cornelius Berger

Meine Lösung – eine große Tabelle

Struktur ist also gefragt. Für die Vorbereitung auf ein Hochschulstudium oder Studium an der Uni, für Gesang, Schulmusik, aber auch Schauspiel und auch Kunst hilft es, sehr strukturiert sich auf die Eignungsprüfungen vorzubereiten.

Ich halte eine große, intelligente und interaktive Tabelle hierbei für den Gold-Standard: Eine interaktiove Tabelle mit einer Übersicht von Unis und Hochschulen und deren Anforderungen für ein Musikstudium
Klick für Downlad im LibreOffice Calc Format.

Redundanzen vermeiden

Im Flugzeug sind die sicherheitskritischten Systeme bis drei mal parallel vorhanden, ein Backupserver sollte im RAID-Verbund arbeiten, d.h. die Daten auf zwei Festplatten spiegeln. Eine übersichtliche Tabelle sollte diese Redundanzen aber nicht aufweisen. In der Vorbereitung auf ein Studium riet ich einer Schülerin, eine Tabelle zu machen. Für mich war klar, dass die Tabelle wie oben beschrieben aussehen würde. Tatsächlich aber machte die Schülerin eine Tabelle im A4-Format mit Word, welche letztendlich nur die Informationen der einzelnen Hochschulen in einer Datei hintereinander aufführte.

Einige Erläuterungen zur Tabelle

Keine Gewähr auf die Daten der Eignungsprüfungen und vor allem nicht auf die Anforderungen. Ich habe die Tabelle einfach wild ausgefüllt, da sie hier nur ein Prinzip vernschaulichen soll!

Die „Intelligenz“ der Tabelle liegt in den bedingten Formatierungen und vor allem versteckt im Zellbereich AS6:BR28. Die in der Tabelle verwendeten Funktionen im Detail:

Fazit

Lieber einmal einige Stunden mit dem ordentlichen Ausfüllen der Tabelle verbringen, als durch Husch-Husch-Arbeitsweise am Ende richtig übel zu scheitern. Ich hoffe, ich konnte hiermit so einigen Leuten den Weg ins Studium erleichtern!