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	Kommentare zu: Gehörbildung im Gesangsunterricht	</title>
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	<description>Gesangsunterricht und Feldenkrais in Köln, Overath und Lüdenscheid</description>
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		<title>
		Von: Cornelius Berger		</title>
		<link>https://www.cornelius-berger.de/blog-zum-thema-gesang-und-gesangstechnik/gehoerbildung-im-gesangsunterricht#comment-160</link>

		<dc:creator><![CDATA[Cornelius Berger]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 16 Mar 2023 08:33:24 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Als Antwort auf &lt;a href=&quot;https://www.cornelius-berger.de/blog-zum-thema-gesang-und-gesangstechnik/gehoerbildung-im-gesangsunterricht#comment-159&quot;&gt;Christoph Münch&lt;/a&gt;.

Hallo und vielen Dank für Ihren Kommentar, dem ich auch grundsätzlich zustimme. Ihre Aussage zur Papageienmethodik kann ich voll und ganz unterstreichen. Leider ist das bis auf die Hochschulebene immer wieder zu beobachen bzw. zu hören. So funktioniert funktionaler Gesangsunterricht wenn er richtig gemacht wird zum Glück nicht. Es geht darum, die Stimmen aus inneren Reflexen zu entwickeln. Ein &quot;ich will klingen wie&quot; ist bei mir völlig fehl am Platz. Gehörbildung als Zeitverschwendung abzustempeln tu ich auch nicht, bin in dem Bereich selbst zum Glück auch sehr fit. Auch hier ist die Einstellung Vieler schon an den Hochschulen zu finden. So kommt es in den Kreisen der Sänger (KA) immer wieder vor, dass sich vor dem Fach Blattsingen gesträubt wird (braucht man ja nicht!) und am Ende unterrichten diese Leute dann doch Gesang.

Das Problem bei mir ist ein ganz anderes, welches in dem Artikel zugegebenermaßen nicht ganz so klar wurde: Die jungen Frauen kommen teils mit 20 in den Unterricht und wollen Musical studieren - und da haben wir das Problem, denn dann muss in drei Monaten die Prüfung gemacht werden, weil sie schon drei Jahre zu alt sind. Und da ist absolut keine Zeit mehr für irgend etwas anderes außer Gesang, denn der ist häufig so, dass eine Gesangsprüfung nicht bestanden werden könnte. Ich überweise dann die Prüfungskandidaten und Kandidatinnen zu anderen sehr fortgeschrittenen Schülern, um dort zusätzlich Theorie und Gehörbildung zu machen, denn die sind in der Regel günstiger als mein Gesangsunterricht - und Geld ist immer ein wichtiger Faktor!]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Als Antwort auf <a href="https://www.cornelius-berger.de/blog-zum-thema-gesang-und-gesangstechnik/gehoerbildung-im-gesangsunterricht#comment-159">Christoph Münch</a>.</p>
<p>Hallo und vielen Dank für Ihren Kommentar, dem ich auch grundsätzlich zustimme. Ihre Aussage zur Papageienmethodik kann ich voll und ganz unterstreichen. Leider ist das bis auf die Hochschulebene immer wieder zu beobachen bzw. zu hören. So funktioniert funktionaler Gesangsunterricht wenn er richtig gemacht wird zum Glück nicht. Es geht darum, die Stimmen aus inneren Reflexen zu entwickeln. Ein &#8220;ich will klingen wie&#8221; ist bei mir völlig fehl am Platz. Gehörbildung als Zeitverschwendung abzustempeln tu ich auch nicht, bin in dem Bereich selbst zum Glück auch sehr fit. Auch hier ist die Einstellung Vieler schon an den Hochschulen zu finden. So kommt es in den Kreisen der Sänger (KA) immer wieder vor, dass sich vor dem Fach Blattsingen gesträubt wird (braucht man ja nicht!) und am Ende unterrichten diese Leute dann doch Gesang.</p>
<p>Das Problem bei mir ist ein ganz anderes, welches in dem Artikel zugegebenermaßen nicht ganz so klar wurde: Die jungen Frauen kommen teils mit 20 in den Unterricht und wollen Musical studieren &#8211; und da haben wir das Problem, denn dann muss in drei Monaten die Prüfung gemacht werden, weil sie schon drei Jahre zu alt sind. Und da ist absolut keine Zeit mehr für irgend etwas anderes außer Gesang, denn der ist häufig so, dass eine Gesangsprüfung nicht bestanden werden könnte. Ich überweise dann die Prüfungskandidaten und Kandidatinnen zu anderen sehr fortgeschrittenen Schülern, um dort zusätzlich Theorie und Gehörbildung zu machen, denn die sind in der Regel günstiger als mein Gesangsunterricht &#8211; und Geld ist immer ein wichtiger Faktor!</p>
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		<title>
		Von: Christoph Münch		</title>
		<link>https://www.cornelius-berger.de/blog-zum-thema-gesang-und-gesangstechnik/gehoerbildung-im-gesangsunterricht#comment-159</link>

		<dc:creator><![CDATA[Christoph Münch]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 16 Mar 2023 05:26:06 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Das ist doch gerade ein Grundproblem der üblichen Gesangspädagogik - dass Ausbildung des Ohrs als Zeitverschwendung angesehen wird! Bzw. dass es überhaupt als etwas &quot;Zusätzliches&quot; gesehen wird.

Es wäre überhaupt kein Problem, Bewusstsein für Intervalle und Tonalität ganz natürlich in den Unterricht zu integrieren. Dazu müsste einfach mit der unsäglichen Praxis aufgehört werden, alles auf dem Klavier vor- oder mitzuklimpern, und der Schüler immer wieder aufgefordert sein, die Melodie aus der inneren Klangvorstellung weiterzusingen, wobei a) das Klavier nur den Begleitakkord bzw. dessen Grundton liefert und b) die intervallischen bzw. tonalen Zusammenhänge der betreffenden Stelle thematisiert werden.

Dass dies meist nicht geschieht - was nämlich die einzige Art wäre, die auf einen wirklich professionellen Umgang mit musikalischem Material vorbereitet - liegt, let&#039;s face it, daran, dass Gesangslehrer oft selber nicht hinreichend Gehör und Theorie beherrschen. Oder sie sind zu sehr nur auf den stimmlichen und ausdrucksmäßigen Aspekt des Singens fixiert und betrachten alles andere (auch z.B., räusper, rhythmische Ausbildung...) als &quot;Zeitverschwendung&quot;. Deswegen diese übliche Papageienmethodik.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Das ist doch gerade ein Grundproblem der üblichen Gesangspädagogik &#8211; dass Ausbildung des Ohrs als Zeitverschwendung angesehen wird! Bzw. dass es überhaupt als etwas &#8220;Zusätzliches&#8221; gesehen wird.</p>
<p>Es wäre überhaupt kein Problem, Bewusstsein für Intervalle und Tonalität ganz natürlich in den Unterricht zu integrieren. Dazu müsste einfach mit der unsäglichen Praxis aufgehört werden, alles auf dem Klavier vor- oder mitzuklimpern, und der Schüler immer wieder aufgefordert sein, die Melodie aus der inneren Klangvorstellung weiterzusingen, wobei a) das Klavier nur den Begleitakkord bzw. dessen Grundton liefert und b) die intervallischen bzw. tonalen Zusammenhänge der betreffenden Stelle thematisiert werden.</p>
<p>Dass dies meist nicht geschieht &#8211; was nämlich die einzige Art wäre, die auf einen wirklich professionellen Umgang mit musikalischem Material vorbereitet &#8211; liegt, let&#8217;s face it, daran, dass Gesangslehrer oft selber nicht hinreichend Gehör und Theorie beherrschen. Oder sie sind zu sehr nur auf den stimmlichen und ausdrucksmäßigen Aspekt des Singens fixiert und betrachten alles andere (auch z.B., räusper, rhythmische Ausbildung&#8230;) als &#8220;Zeitverschwendung&#8221;. Deswegen diese übliche Papageienmethodik.</p>
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